Gute alte Bolo – aber mal ohne Pasta

Die gute alte Bolognese. Ein Freitagabend-Klassiker – wenn man nix vor hat. Dieses Mal aber ohne Pasta.

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Nein, wir sind jetzt nicht vollkommen glutenfrei unterwegs. Aber es geht eben auch mal ohne Nudeln, solange nur ordentlich Substanz im Gericht ist und genug Zeit zum Köcheln eingeplant wird. Darum schon einmal eine Flasche Rotwein beiseite stellen. Die hilft dem Geschmack der Bolo und uns über die Wartezeit hinweg. Und wer bei diesem Rezept durch Zufall (wie wir) etwas Hühnersuppe im Kühlschrank gebunkert hat, ist etwas im Vorteil. Es geht aber auch mit körniger Brühe aus dem Glas.

Auf gehts: (für 2 Personen)

300g Rinder-Hackfleisch

1/2 Aubergine

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 Karotten

4 Staudensellerie-Stängel

200ml Hühnerbrühe

150ml Rowein oder mehr (siehe Rezept)

Thymian

1 Chili

Öl zum Anbraten

1 große Dose Tomaten in Stücken (400g)

3 EL Tomatenmark

Salz und Pfeffer zum Würzen

Parmesan

Das Gemüse waschen. Die Karotten schälen. Dann das ganze Gemüse in möglichst kleine Würfel schneiden. Eine große Pfanne erhitzen und Öl in die Pfanne geben.

Zwiebeln in die Pfanne geben. Chili und Knobi klein hacken und dazugeben. Sobald die Zwiebeln glasig werden, die Gemüsewürfel hinzu geben und bei mittlerer Hitze andünsten, bis das Gemüse schön weich ist. Noch einmal die Temperatur erhöhen, sodass es wieder zu brutzeln beginnt und kurz danach mit etwas Brühe ablöschen. Hitze etwas reduzieren. Alles für mindestens 20 Minuten köcheln lassen. Falls es zu trocken wird, etwas Brühe hinzugeben. Darauf achten, dass es nicht anbrennt. Immer wieder umrühren. Sobald alles gut eingekocht ist, das Gemüse etwas an den Rand schieben und das Hackfleisch nach und nach hinzugeben und anbraten. Salz hinzufügen. Alles vermengen und die Temperatur kurz erhöhen. Nun mit Rotwein ablöschen und auch diesen etwas einkochen lassen. Jetzt die Dosentomaten und Tomatenmark zugeben. Thymian hinzugeben. Deckel drauf. Leicht köcheln lassen.

Nun kommt es auf Eure Geduld an. Ihr könnt nun 10 Minuten warten und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Parmesan drüber. Fertig. Auch lecker. ODER Ihr wartet noch ein halbes Stündchen – aber am besten noch viel länger (denn jetzt kommt der Wein ins Spiel) – und gönnt der Bolo und Euch in Abständen immer Mal wieder ein Schlückchen. Zwischendurch probieren ist erlaubt (ggf. noch etwas Brühe oder Tomatenmark hinzu geben).

Das ist mit der richtigen Gesellschaft eine fröhliche Freitagabend-Beschäftigung.

Die Geduld lohnt sich, wenn man es kräftig, deftig mag.

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