Muskatnuss-Pop

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So bunt ist mir die Muskatnuss noch nie untergekommen. Aber versteckt in dieser poppigen Verkleidung läutet sie defintiv den Frühling ein und das nicht nur optisch…

Eigentlich habe ich nur nach einem klassischen Muffinrezept gesucht, um meine neuste Errungenschaft – diese wunderbar bunten Muffinförmchen aus dem Supermarkt :)  – zu testen. Während ich auf der Suche nach etwas Passendem im Schnelldurchlauf meine aktuellen Kochbuchlieblinge durchblättere, stolpert mir sehr überraschend die Muskatnuss ins Muffinrezept. Wieder einmal bei Yvette van Boven, die ich schon letztes Mal zu meiner persönlichen Heldin erklärt habe… Da es sich bei dem Rezept auch noch um eine schokoladige Schweinerei zu handeln schien, war die Entscheidung sofort gefallen. Der Gedanke an die Kombination von Muskatnuss und Schokolade, läßt mich ein wenig skeptisch den Teig anrühren. Denn für mich ist die Muskatnuss normalerweise ein Kandidat für Spinatgerichte, Blumenkohl oder weihnachtliches Gebäck. Im Schokomuffin hätte ich sie nicht erwartet.  Also ab mit dem Finger in die weiche Teigmasse. Zack. Abgeschleckt und … JA! Ich bin überzeugt! LECKER! Sofort ausprobieren. Das ist kernig… irgendwie… nussig… Weitermachen…

Großartig ist auch die weiche Schokoladenhaube mit etwas Espresso. Das reicht für mich, die Muskatnuss-Muffins zu meinem vorzeitigen Frühlingsauftakt zu erklären. Für Fruchtiges ist es doch auch eigentlich noch nicht sonnig genug, oder?

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Zutaten für 12 Muffins:

150g Butter

225g Zucker

2 Eier

150g Mehl

1 TL Backpulver

1/2 EL Muskatnuss

4 EL Kakaopulver

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

150ml Buttermilch

120g dunkle Schokolade (in kleine Stückchen zerhackt)

Glasur

150g brauner Zucker

50g Kakaopulver

50g Maisstärke

1 Prise Salz

1 EL Espressopulver

1 Päckchen Vanillezucker (ich habe 1/2 TL Vanilleextrakt genommen)

200ml Wasser

50g Butter

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Butter und den Zucker schaumig schlagen (das dauert eine ganze Weile). Die Eier nacheinander unterrühren. Ich habe alles verquirlt, bis der Zucker fast ganz gelöst war.

Die trockenen Zutaten  (bis auf die Schokolade) in einer extra Schüssel vermengen. Abwechselnd mit der Buttermilch unter die Buttermischung rühren, bis sich alles verbunden hat. Aber nicht zu lang! Nun die Schokoladenstücke mit einem Löffel unterheben. Alles auf die Förmchen verteilen. Falls ihr Muffinbleche habt, die Aussparungen vorher mit Papier auslegen.

Nun für ca. 25- 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. (Falls Ihr die Muffinbackbleche benutzt, die kleinen Freunde nach der Backzeit noch 5 Minuten auskühlen lassen und dann aus der Backform nehmen).

Für die Glasur: Alle trockenen Zutaten in einem kleinen Topf gut vermischen, sodass alles gleichmäßig verteilt ist. Langsam unter stänigem Rühren das Wasser hinzugeben. Auf mittlerer Hitze auf dem Herd erwärmen. Dabei Umrühren. Sobald es zu köcheln beginnt, weiter umrühren und alles ca. 1 Minute weiter köcheln lassen, bis sich die Masse verdickt. Alles vom Herd nehmen und die Butter in kleinen Stücken untermischen, bis die Schokoladensauce schön cremig ist.

Jetzt die Muffins mit einer kleinen Drehbewgung in die Glasur tauchen und danach noch etwas trocknen lassen.

Bei mir schaut’s jetzt mit den buten Förmchen ein wenig so aus wie bei meinem Neffen in der Sandkiste. Aber sein Kuchen ist defintiv sandiger…

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