Perfekt für eine kleine Wartezeit: Der Parmesan-Keks!

Parmesan_2Wenn wir eine Schar Gäste zum Essen erwarten, stecke ich meist noch kurz vorher tief im Vorbereitungswahnsinn. „Immer auf den letzten Drücker“ trifft auf mich defintiv zu. In solchen Momenten bin ich sehr dankbar für die 5 Stockwerke, die die Gäste zu unserer Wohnung erklimmen müssen. Jede Sekunde zählt und wird bestens genutzt. Die kurze Schonfrist nach dem Türklingeln reicht gerade um Oliven und Tomaten auf kleinen Parmesan-Keksen zu verteilen. Sobald die Gäste alle Treppen gemeistert haben, kann ich sie mit diesen wunderbar mürben, leicht salzigen Happen ablenken, während ich wieder zum Kochlöffel greifen muß. Aber die Erstversorgung ist schon einmal gesichert!

Für alle, die wie ich auf ein schnelles Ablenkungsmanöver zur unauffälligen Überbrückung von kleinen Wartezeiten angwiesen sind, ist dieses Rezept für Parmesan-Plätzchen Gold wert. Man kann die Plätzchen auch am Tag zuvor backen und belegt sie erst kurz vor dem Servieren. Einfacher geht es nicht, selbst wenn ihr keine 5 Stockwerke Schonfrist genießt.

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Parmesan_13Zutaten für ca. 20 Kekse:

60g Mehl Typ 405

45g kalte Butter, gewürfelt

60g Parmesan, fein gerieben

1 Prise Salz und Cayennepfeffer

Beim Belegen kann man natürlich wieder krativ werden. Ich habe sie diesmal mit

 Cocktailtomaten, Kalamata Oliven, Ziegenfrischkäse, Rosmarin und Honig bestückt. Aber auch Lachs und Meerrettich oder Parmaschinken und Feigen passen wunderbar.

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Alle Zutaten in einer Schüssel schnell miteinander zu einem glatten Teig verkneten. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche 5mm dick ausrollen und die Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen auf ein Backblech (mit Backpapier ausgelegt) setzen und für ca. eine halbe Stunde kühlstellen. Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Plätzchen auf mittlerer Einschubleiste ca. 9 Minuten backen.

Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitterrost gut auskühlen lassen. Kurz bevor die Gäste kommen schnell den Frischkäse, die Tomaten und Oliven auf den Plätzchen verteilen. Nun fehlen für meine Variante nur noch Rosmarin und Honig. Die Rosmarinnadeln stecke ich einfach in den Käse, den Honig träufle ich noch fix oben drüber und spätestens jetzt stehen die Gäste schon in unserer Küche …

Das Grundrezept stammt aus der „LandGenuss“ (3/2012)

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2 Antworten

  1. Oh die hören sich aber sehr lecker an und sehen auf den Fotos zum Anbeißen aus – bestimmt ein perfekter Snack für die Gäste. Das Rezept muss ich mir unbedingt speichern 😉
    Alles Liebe,
    Doris

    • undertherooftopcook

      Ohja mach das :) und sag dann Bescheid, wie sie Dir geschmeckt haben, liebe Doris!

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